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Schwangerschaftstests

Bin ich schwanger?

Diese Frage, sozusagen die Mutter der Fragen, ist nicht immer leicht zu beantworten. Gerade zu Beginn der Schwangerschaft, wenn der Bauch als ureigenstes Kennzeichen der Schwangerschaft noch fehlt, muss man schon gezielt suchen.

Zeichen, die auf eine Schwangerschaft hindeuten, sind:

  • Veränderungen des Allgemeinbefindens wie z.B. Übelkeit, Erbrechen (besonders am Morgen), Appetitstörungen (z.B. abnorme Essgelüste) oder Schwindel
  • Ausbleiben der Menstruation
  • häufiges Wasserlassen
  • Verstopfung
  • Brustspannen
  • Veränderungen der Genitalorgane
  • Vergrößerung von Gebärmutter und Brustdrüse
  • verstärkte Pigmentierung des Warzenhofes an der Brustwarze (Areola)
  • Nachweis des Schwangerschaftshormons hCG im Urin oder Blut

Möglichkeiten der Erkennung einer Schwangerschaft

Besonders die ersten Wochen sind für die Entwicklung des Kindes sehr wichtig. Daher ist es sinnvoll, eine Schwangerschaft so früh wie möglich zu erkennen. Wie können Sie und der Arzt nun eine Schwangerschaft feststellen?

Wenn Sie in der fraglichen Zeit ungeschützten Geschlechtsverkehr hatten und Ihre Menstruation nicht eintritt, sollten Sie etwa drei Tage nach Ausbleiben der Menstruation einen Schwangerschafts-Urintest machen, der relativ sicher angibt, ob Sie schwanger sind oder nicht. Bei diesem Test wird, wie bei dem vom Arzt durchzuführenden Bluttest, das Schwangerschaftshormon hCG nachgewiesen.

Dem Arzt stehen aber neben dem Bluttest noch einige andere Möglichkeiten zur Verfügung, um eine eventuelle Schwangerschaft zu bestätigen oder auszuschließen. Unter anderem ist das eine eingehende Befragung, eine vaginale Untersuchung und der Ultraschall.

Das Schwangerschaftshormon hCG

Beim Schwangerschaftstest wird hCG nachgewiesen. Das hCG, das "humane Chorion-Gonadotropin", ist das "Schwangerschaftshormon". Es handelt sich um ein Hormon der Plazenta und kommt im Körper der gesunden Frau ausschließlich während einer Schwangerschaft vor.

Seine biologische Funktion ist die Schwangerschaftserhaltung. Schon ein bis zwei Tage nach dem Einnisten der befruchteten Eizelle in der Gebärmutter wird es gebildet, also etwa sieben bis neun Tage nach dem Eisprung oder am 21. bis 23. Tag des Menstruationszyklus. Zunächst wird das hCG in der Hülle des Embryos gebildet, später von der Plazenta. Das Hormon wird auch mit dem Urin ausgeschieden.

Bei einem Schwangerschaftstest wird immer überprüft, ob hCG im Blut oder im Urin zu finden ist. Im Bluttest ist es schon einige Tage vor der erwarteten Menstruation sicher nachweisbar, im Urin leider erst einige Tage danach.

Urinschwangerschaftstests

Urintests sind weniger empfindlich. Heutzutage gibt es in den Apotheken eine ganze Anzahl frei verkäuflicher Urinschwangerschaftstests, die leicht durchzuführen und zu etwa 90 bis 98 Prozent verlässlich sind. Je früher der Test durchgeführt wird, um so unsicherer ist das Ergebnis.

Die Konzentration von hCG ist im Morgenurin direkt nach dem Aufstehen am höchsten. Die meisten Tests können jedoch zu jeder Tageszeit durchgeführt werden. Bei den modernen Tests wird einfach ein Teststab oder ein Testplättchen mit Urin benetzt. Nach wenigen Minuten kann das Ergebnis abgelesen werden.

Viele Tests haben zwei Anzeigen: ein Kontrollfeld, das sich verfärbt und anzeigt, ob der Test ordnungsgemäß durchgeführt wurde, und ein Ergebnisfeld, das sich nur bei einer Schwangerschaft verfärbt. Auch leichte Verfärbungen im Ergebnisfeld deuten auf eine Schwangerschaft hin. Der Test sollte dann jedoch nach einigen Tagen wiederholt werden.

Auch wenn der Test negativ war, die Monatsblutung jedoch ausbleibt, sollte der Test wiederholt werden. Je später ein Schwangerschaftstest durchgeführt wird, um so mehr hCG ist im Urin, und um so sicherer ist das Ergebnis.

Die Tests müssen entsprechend der Anleitung durchgeführt werden und können bei nachlässiger Handhabung falsche Werte anzeigen. Einige Hormonpräparate können die Ergebnisse ebenso verändern wie falsche Aufbewahrung des Testmaterials. Einige alte Tests reagieren auch sehr empfindlich auf Antidepressiva, bitte lesen Sie die Gebrauchsanleitung aufmerksam durch. Alle Tests sollten bei normaler Raumtemperatur durchgeführt werden. Abweichende Temperaturen können die Sensitivität und die Entwicklungsgeschwindigkeit der Testergebnisse beeinflussen.

Nebenbei bemerkt, soll dieses Hormon auch für das morgendliche Erbrechen der Schwangeren verantwortlich sein. Auch für den weiteren Verlauf der Schwangerschaft spielt hCG eine bedeutende Rolle. Bei der Triple-Diagnostik verwendet man den hCG-Wert in Verbindung mit anderen Parametern, um das Risiko verschiedener Chromosomenschäden des Fetus zu beurteilen. Allerdings weisen erhöhte hCG-Werte nicht notwendig auf Chromosomenschäden des Fetus oder auf andere Komplikationen wie z.B. Blasenmole oder Chorion-Karzinom hin. Auch bei einer Mehrlingsschwangerschaft sind die Werte deutlich erhöht.

Frühe Anzeichen bei der Untersuchung

Die Schwangerschaftshormone bewirken, dass die Gebärmutter und der Gebärmutterhals weicher werden. Scheide und Gebärmutterhals sind besser durchblutet als normal. Dies erkennt der Arzt an der lividen Farbe der Scheidenschleimhäute.

Zur vaginalen Untersuchung führt die Ärztin zwei Finger in die Scheide ein und tastet mit der anderen Hand den Bauch ab. Dabei fühlt sie, ob die Geschlechtsorgane weicher geworden sind und sich die Gebärmutter vergrößert hat. Keine Angst, die Untersuchung schadet dem Embryo nicht und schmerzt nicht.