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Menstruationsbeschwerden

Tipps zur Linderung der Regelbeschwerden

Für viele Frauen beginnt jeden Monat das gleiche Spiel: Krampfartige, ziehende Schmerzen im Bauch, Spannungsgefühle in der Brust, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und Gereiztheit.

Oft kommen Blähungen, Verstopfung und Hautveränderungen hinzu: die monatlichen Begleiterscheinungen der Regel. Bis zu fünf Tage vor der Monatsblutung können diese Beschwerden auftreten, man fasst sie auch unter dem Begriff "Prämenstruelles Syndrom" (PMS) zusammen.

Einflußfaktoren

Verantwortlich für die Beschwerden während der Tage ist das krampfartige Zusammenziehen der Gebärmutter, hormonelle Schwankungen und psychische Einflüsse.

Stress und Partnerschaftsprobleme verschlimmern die Beschwerden. Aber auch Magnesiummangel und eine Unterversorgung mit essentiellen Fettsäuren führen zu PMS-Leiden. Nehmen Sie deshalb Magnesiumpräparate und ungesättigte Fettsäuren (wie z.B. Mittel mit Linolsäure) als Nahrungsergänzung ein.

Wie Sie Beschwerden lindern können

Vermeiden Sie Stress und sorgen Sie dafür, dass Sie sich sowohl psychisch wie physisch wohlfühlen. Johanniskraut wirkt beruhigend und stimmungsaufhellend gegen Depressionen und Gereiztheit. Salzarme Kost verhindert Gewichtszunahme. Gegen Schmerzen hilft oft schon eine Wärmflasche auf dem Bauch oder ein heißes Bad.

Sollte dies keine Wirkung zeigen, sind Schmerzmittel mit Ibuprofen oder Paracetamol angebracht. Planen Sie keine besonderen oder extremen Anstrengungen für die Tage während der Menstruation ein. Sport ist nur so lange positiv, wie er Ihnen Spaß macht.

Eine gesunde Lebensweise mit viel frischer Luft und einer ausgewogenen Ernährung hilft ebenfalls, Beschwerden vorzubeugen. In einigen Fällen wirkt sich auch eine regelmäßige Einnahme von Vitamin-B-Präparaten positiv auf PMS-Beschwerden aus. Suchen Sie einen Arzt auf, wenn die Schmerzen stärker sind als gewöhnlich. In manchen Fällen hilft auch die Verordnung eines Hormonpräparates (z.B. Antibabypille), um die Beschwerden zu lindern.