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Überlebensrate steigt

Früherkennung rettet Leben

Dieses Motto ist vor allem bei dem gefürchteten Frauenleiden Brustkrebs von Bedeutung. Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und das monatliche Abtasten der Brust lassen sich Knoten bereits in doppelter Kirschkerngröße erkennen. In diesem Frühstadium können fast 80 Prozent der Betroffenen geheilt werden. Hat sich der Krebsverdacht bestätigt, muss eine für die Patientin maßgerechte Therapie eingeleitet werden. In der Regel kommen dabei vier Behandlungsformen zum Einsatz - die Operation sowie die Strahlen-, Chemo- oder Hormontherapie. Gerade die Chemotherapie hat in jüngster Zeit ihren Schrecken verloren. Heute kommen nämlich moderne Substanzen wohl dosiert, schonend und mit längeren Erholungspausen zum Einsatz. Auf diese Weise können die Nebenwirkungen vermindert werden. Die Chemotherapie ist eine der wichtigsten Säulen im Kampf gegen den Krebs. Durch ihren Einsatz wird die Teilung der Krebszellen im ganzen Körper geblockt und eine Ausbreitung unterbunden. Schon vor der Operation kann auf diese Weise der Tumor verkleinert werden, um die Chancen auf eine brusterhaltende Operation zu erhöhen. Dies ist heute bei über zwei Dritteln der Betroffenen möglich.

Vor und nach der Operation haben sich Inhaltsstoffe der Eibe bewährt. So erzielt der Wirkstoff Docetaxel allein oder in Kombination mit herkömmlichen Medikamenten sehr gute Ergebnisse. Laut einer Studie reduzierte sich im Frühstadium des Tumors das Rückfallrisiko gegenüber einer herkömmlichen Chemotherapie um stolze 32 Prozent. Die Zahl der Todesfälle minimierte sich sogar um über 50 Prozent. Der Oncologic Service bietet zahlreiche Informationsbroschüren zum Thema Brustkrebs sowie eine wasserfeste Duschkarte mit einer Anleitung zur Selbstkontrolle der Brust an: OnkoLogic Service Postfach 103145, 60101 Frankfurt oder unter Fax: 069-6612456-8399, E-Mail: onkologic-service@mslpr.de

(Quelle: djd/pt; Foto: djd/MS&L)