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Schutzimpfungen

Die wichtigste Maßnahme, um Infektionskrankheiten vorzubeugen

Schutzimpfungen zählen zu den wichtigsten Vorbeugungsmaßnahmen gegen Infektionskrankheiten. Unmittelbares Ziel ist die Aktivierung des Immunsystems gegenüber eindringenden Erregern sowie die Verhinderung einer Erkrankung. Durch die Impfung lernt der Körper, den Erreger selbst zu erkennen und unschädlich zu machen.

Ein wirksamer Tetanus-, Diphterie- und Polio-Impfschutz sollte ständig vorhanden sein. Sträflich vernachlässigt wird aber oft der Schutz gegen Wundstarrkrampf (Tetanus). Durch kleine Wunden können somit Bakterien in den Körper gelangen. Besonders bedroht sind Säuglinge und Kleinkinder.

Zum Aufbau des Immunschutzes stehen Standardimpfungen gegen Diphterie, Wundstarrkrampf, Keuchhusten, Kinderlähmung, Hepatitis B und Haemophilus influenza Typ b-Erkrankungen zur Verfügung. Weiter empfehlen sich zusätzliche Impfungen gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken.

Auch die Impfung älterer Menschen hat einen hohen Stellenwert, da die Immunabwehr im Alter nachlässt und sie so durch chronische Erkrankungen sehr anfällig für Infektionen sind.

Neben dem Individualschutz jeden Alters spielen Impfungen als Vorsorgemaßnahme vor Reisen eine wichtige Rolle. Die mangelnde Gesundheitsvorsorge hierbei zeigt die Zahl der jährlich eingeschleppten Infektionskrankheiten. Gegen einige dieser unliebsamen Andenken können Impfungen schützen. Wer in den Urlaub fährt, sollte sich vorher genau informieren, welche Erkrankungen im Urlaubsland auftreten können.

Weitere Informationen in "Gesundheit aktuell - Das Gesundheitsmagazin für die ganze Familie" (kostenfrei erhältlich in Apotheken, Kliniken und bei Ärzten) sowie unter http://www.gesundheit-aktuell.de

(Text und Bild: djd – Oktober 2006)