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Tinnitus

Alarm im Ohr

Mit dem Radiowecker geht es los - und auch der Rest des Tages ist voller Geräusche. Der MP3-Player in der U-Bahn, das Surren des PCs am Arbeitsplatz, der Handy-Klingelton, sie alle halten uns auf Trab. Aber plötzlich ist da noch etwas: ein anhaltend schrilles Pfeifen in den Ohren. Wenn diese Geräusche nicht verstummen, ist es ratsam, einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt aufzusuchen, denn sonst droht ein chronisches Ohrenpfeifen, auch Tinnitus genannt. Von dem 'Klingeln im Ohr' ist nach den Erfahrungen von Dr. Ulrike Keim, Ärztin für innere Medizin in Bonn, ein erheblicher Teil der Bevölkerung betroffen. 'Tinnitus ist viel häufiger, als wir glauben. Wenn ich meine Patienten gezielt danach befrage, berichten etwa 20 bis 30 Prozent über Tinnitusbeschwerden. Sehr häufig sind das Patienten im mittleren Alter, die also mitten im Berufsleben stehen und Stress haben.'

Wenn die Patienten zusätzlich unter Konzentrationsstörungen und Schwindelattacken leiden, könnten Durchblutungsstörungen in den feinsten Gefäßen die Ursache sein. Hier rät die Ärztin zu einem homöopathischen Komplexmittel, das vorwiegend bei Schwindelsymptomatik eingesetzt wird: 'Eine ganz wichtige Ergänzung zur Förderung der Mikrozirkulation, die bei all dem eine entscheidende Rolle spielt, ist beispielsweise ein homöopathisches Präparat zur Durchblutungsförderung.' Dr. Keim hat damit über einen Zeitraum von drei Monaten gute Behandlungserfolge erzielt.

(Quelle: djd/ rgz; Foto: djd/ Vertigoheel)