Seitenanfang

Hautrisse

Dermatologen empfehlen den Schutz der Wunde durch einen flüssigen Filmverband

Fast zwei Millionen Deutsche leiden mehrfach im Jahr unter Hautrissen. Diese kleinen Verletzungen sind zwar meist unblutig, aber trotzdem äußerst schmerzhaft und lästig. Unbehandelt können sie durch eindringende Bakterien sogar gefährlich werden.

Oft sind Hände und Füße betroffen. Da diese Körperteile naturgemäß vielen Bewegungen ausgesetzt sind, ist die Heilung umso schwieriger, weil die Wunde immer wieder aufbricht. Deswegen bringen auch herkömmliche Pflaster nicht viel.

Um die sensiblen Stellen zu schützen und die Heilung zu beschleunigen, empfiehlt der Dortmunder Dermatologe Dr. Rudolf Schulte-Beerbühl einen flüssigen Filmverband, den man mit einem Spatel direkt auf den Riss aufträgt. Er bildet einen weichen und schützenden transparenten Film, fördert die Wundheilung und lindert den Schmerz. "So wird die Wunde vor äußeren Einflüssen wie Irritationen und Wasser geschützt. Man kann ungehindert seinen Beschäftigungen nachgehen, ohne den Heilungsprozess zu stören", so Schulte-Beerbühl.

Auf der Innenseite hält der Film ein feuchtes Wundmilieu, wodurch für die Haut optimale Heilungsbedingungen geschaffen werden. Besonders vorteilhaft ist es nach den Erfahrungen des Dermatologen, wenn der Filmverband zusätzlich Vitamin E enthält. Das Vitamin E hat regenerative Eigenschaften und fördert die Heilung zusätzlich.

(Text: djd, Regina Sailer; Foto: djd / URGO GmbH, Sulzbach – Oktober 2006)