Seitenanfang

Natürliche Hilfe

Globuli im Einsatz bei Magen- und Darmstörungen

'Mama, mir ist so schlecht!' Nicht nur Kinder greifen beherzt zu, wenn bei der Geburtstagsparty süße Leckereien auf dem Tisch stehen. Auch viele Erwachsene überschätzen sich regelmäßig, wenn sie zu einem opulenten Mahl geladen sind. Leibschmerzen, Magenkrämpfe oder gar Durchfall und Erbrechen können die unliebsame Folge sein. Rasche Linderung bei Magen- und Darmstörungen bringen Wirkstoffe aus der Natur als homöopathische Heilmittel. Die Globuli genannten Zuckerkügelchen werden auch von kleinen Kindern gut angenommen und sollten von Laien in der Selbstbehandlung nur in Niedrigpotenzen wie beispielsweise D6 oder D12 angewandt werden. Homöopathie gegen Übelkeit: Ein klassisches Mittel, das sich prima für Kinder eignet, die alles durcheinander gegessen haben, ist Pulsatilla (Wiesenküchenschelle). Auch Chamomilla (Kamille) hat sich bei kleinen Kindern, die vor Schmerzen schreien und auf dem Arm getragen werden wollen, bestens bewährt. Erwachsenen mit verdorbenem Magen hilft eher Nux vomica (Brechnuss). Sie wird auch bei nervösen Magenleiden, beispielsweise nach Genussmittelmissbrauch, erfolgreich eingesetzt. Bei akuten Magen- und Darmerkrankungen wie Brechdurchfall helfen Podophyllum (Maiapfel) oder Okoubaka (Rinde eines Urwaldbaumes), den angegriffenen Verdauungstrakt wieder zu stabilisieren. Für ein schnelles Abklingen der Reiseübelkeit unterwegs sorgt Cocculus (Kockelskörner).

Allzeit griffbereit: Die klassische Homöopathie hält unzählige Mittel zur Behandlung verschiedenster gesundheitlicher Störungen bereit. Es gibt unter anderem Notfallmittel, die z.B. im Verletzungsfall sehr wichtig sind. Während einer ausführlichen Beratung bei einem homöopathisch tätigen Arzt kann eine homöopathische Hausapotheke zusammengestellt werden, die auf die verschiedenen Konstitutionstypen der Familienmitglieder zugeschnitten ist.

Quelle: djd/pt; Foto: djd/Deutsche BKK