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Verletzungen und Schmerzen

Natürlich behandeln

Eltern wissen: Alltagswehwehchen und kleinere Verletzungen gehören zum Familienleben einfach dazu. Oft reichen Heftpflaster und liebevolle Zuwendung aus, um Blessuren zu behandeln, ansonsten hilft die Hausapotheke weiter. Doch welche Mittel sollten sich darin befinden?
Immer mehr Menschen sind Präparaten mit chemischen Wirkstoffen gegenüber skeptisch und setzen auf natürliche Heilmethoden. Besonders beliebt und praktisch in der Anwendung sind sogenannte Globuli. Die Vorteile der kleinen weißen Streukügelchen liegen auf der Hand: Sie wirken rasch, enthalten keinen Alkohol und sind schon für Säuglinge geeignet.

So kann Aconitum bei Atemwegsinfektionen, Fieber und Schmerzen eingesetzt werden. Kommt es zu Fieberkrämpfen, entzündlichen Prozessen oder liegt eine Überhitzung durch zu viele Sonnenstrahlen vor, empfiehlt sich der Griff zu Belladonna. Bei Sommergrippe mit Kopfschmerzen ist Gelsemium das Mittel der Wahl. Häufige Erkältungsmittel sind Drosera und Bryonia zur Schleimlösung bei Husten und Heiserkeit. Husten, der mit Würgen und Erbrechen verbunden ist, spricht auf Ipecacuanha an. Als typische Verletzungsmittel gelten Arnica, Hypericum und Ruta. Bei Schnitt-, Schürf- und Stichwunden sowie Insektenstichen ist Ledum angezeigt, Bienenstiche werden mit Apis mellifica behandelt. Eine schmerzhafte, fieberbegleitete Zahnung bei Säuglingen lindert Chamomilla. Zu jedem Mittel gehört das passende Beschwerdebild, welches den Zustand oder die Symptome des Kranken beschreibt. Diese finden sich in speziellen Ratgebern oder können in der Apotheke erfragt werden.

(Quelle: djd/ pt; Foto: djd/ Weleda)