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Kronen-Apotheke Gera
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Naturkosmetik

Kosmetik aus der Küche

Schon immer hatten Frauen den Wunsch, etwas für ihre Schönheit zu tun. Auch ohne Anti-Aging Pflege, Ampullen oder apparative Kosmetik wussten unsere Großmütter, was ihren Teint zum Strahlen bringt und ihrer Haut gut tat. Vor dem Hautpflegeprogramm ging man allerdings nicht in die Parfümerie, sondern in die Küche.

Raue Hände wurden z.B. mit Kartoffeln oder Buttermilch behandelt. Diese linderten nicht nur Hautreizungen, sondern machten die Haut schön zart. Pflegebewusste Damen badeten deshalb ihre Hände für eine Viertelstunde in Buttermilch. Auch bei einem Sonnenbrand ließ Buttermilch die Beschwerden schneller abklingen.

Die Milch macht´s.

Dieses Motto aus heutigen Tagen kannte einst schon Kleopatra. Sie badete z.B. gern in Milch. Die Milchsäure bindet nämlich die Feuchtigkeit, das Milchfett regeneriert den Säureschutzmantel der Haut, und das Eiweiß wirkt zusätzlich beruhigend und glättend. In der Gesichtspflege gelten Bananen- oder Pfirsichmuß, aber auch Sahnequark als gute Feuchtigkeitsspender. Ein besonders gehaltvolles Maskenrezept wird aus Sahnequark, Eigelb und ein paar Tropfen Olivenöl hergestellt.

Gurkenscheiben und Senfpulver

Ein Klassiker in der Gesichtspflege sind die fast schon legendären Gurkenscheiben. Bei geschwollenen Augen legten sich die Frauen schon anno dazumal Gurkenscheiben auf. Dank ihrer adstringierenden Wirkung sind sie auch ein gutes Mittel für einen frischen Teint. Kein Wunder, dass sie heute eine Renaissance in der alternativen Kosmetik erleben.

Auch für die Haarpflege hielt die Küche preisgünstige Produkte bereit. So diente angewärmtes Olivenöl als prima Kurpackung. Blonde Strähnchen wurden mit frisch gepresstem Zitronensaft gezaubert, der mit einem fein zinkigen Kamm aufgetragen wurde. Dann setzten sich die Damen in die Sonne. Zum Tönen für einen dunkleren Haarton wurde ein Sud aus Walnussschalen gebraut. Essigspülungen brachten noch vor Erfindung der High-Tech Conditioner das Haar zum Glänzen. Und als Haarfestiger diente Bier, das einfach ins Haar gekämmt wurde.

Bevorzugte Körperpflegemaßnahmen waren Waschungen mit Essigwasser oder Wannenbäder mit Liebstöckl oder Tomatensaft, um lästiger Schweißbildung entgegenzuwirken. Raue Körperstellen wurden mit Honig behandelt, der über Nacht einwirkte.

Ein Fußbad mit Senfpulver half bei müden und geschwollenen Füßen.

Damals und heute

Allerdings gilt zu beachten: Was zu Großmutters Zeiten als das non plus ultra galt, kann heute problematisch sein. Insbesondere Allergie gefährdete Personen sollten hier zurückhaltend sein, denn während industriell hergestellte Kosmetika entsprechend getestet werden, können Kosmetika à la Großmama allergische Reaktionen auslösen.

Quark und Sahne enthalten teilweise chemische Konservierungsstoffe, Zitronen oder Gurken aus dem Supermarkt sind gespritzt. Auch gehören manche alten Schönheitsrezepte in die Welt der Sagen und Märchen. So erscheint das tägliche Einreiben brüchiger Fingernägel mit Zitronensaft aus heutiger Sicht etwas fragwürdig. Eine Lippenpomade aus Honig zieht die Zähne in Mitleidenschaft, und auch die einst empfohlenen 100 Bürstenstriche vor dem Schlafengehen lösen heute bei so manchem Friseur Stirnrunzeln aus.

Weitere Informationen zum Thema Naturkosmetik und auch spezielle Pflegeprodukte erhalten Sie in Ihrer Apotheke.