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Tai-Chi

Tai-Chi – Meditation in Bewegung

Tai-Chi ist ein komplexes Zusammenspiel von Meditation, Kampfsport und chinesischer Kultur. Diese Sportart ist schon Jahrhunderte alt und hat ihren Ursprung in China. Früher wurde Tai-Chi nur innerhalb von Familien und in Klostern gelehrt, erst später wurde Tai Chi auch öffentlich ausgeübt.
Das Zusammenspiel von innerer Lebenskraft, welches sich aus dem chinesischen „Chi” ableitet, und Kampfsport ist einzigartig.

Tai-Chi ist nicht einfach eine Trainingsform, sondern auch ein Lebensgefühl. Es wird von Meridianen, Qi-Fluss, Energiekörpern oder Energiezentrum gesprochen. Meditation in Bewegung, darauf muss man sich erst einmal einlassen können! Körperliche Fitness ist dafür kein Muss. Wer normale Dinge erledigen kann, wie z.B. spazieren gehen, der kann auch Tai-Chi erlernen.

Damit ist Tai-Chi etwas für jedes Alter oder Geschlecht. Und egal ob der Ansporn die Meditation oder die körperliche Fitness ist, beides kann erreicht werden. Voraussetzung dafür ist jedoch regelmäßiges Üben, nicht nur während der Gruppenstunden, sondern auch allein zu Hause. Wer Tai-Chi beherrscht, ist unabhängig von Ort und Zeit und kann je nach Belieben eine individuelle Session durchführen.

Psychologisches und physiologisches Zusammenspiel

Früher war Tai-Chi eine Kampfkunst, die sich heute in eine langsame, fast tänzerische Bewegungslehre umgewandelt hat. Ziel dabei ist es, den Körper und die Seele in Einklang zu bringen.

Erst wenn die Bewegungsabfolgen vollständig erlernt sind, kommt die Atmung mit ins Spiel. Mit verschiedenen Atemtechniken wird Einfluss genommen auf das vegetative Nervensystem. Es ist ein verblüffender Effekt, dass die richtige Atmung einen unruhigen, gestressten Menschen zur Entspannung bringen kann. Tai-Chi ist eindeutig etwas für Leute, die ihren eigenen Körper gut im Griff haben oder dies gern erlernen möchten. Das psychologische und physiologische Zusammenspiel ist bei Tai-Chi von sehr großer Bedeutung und nimmt gegenseitig Einfluss aufeinander.

Weiterer Bestandteil von Tai-Chi sind die Partnerübungen, die die Kenntnis der Bewegungen voraussetzen. Ruhe und Sicherheit in den Abläufen „schwingen” dann zwischen den Partnern. Aber vor allem macht das gemeinsame Training viel Spaß.

Kampf dem Alltagsstress

Tai-Chi zu erlernen ist eine Aufgabe, die sich entspannend von dem vielen Alltagsstress absetzt, und gewiss ein guter Ausgleich zur Arbeitswelt. Kurse werden von Volkshochschulen, Kampfsportschulen oder im einfachen Sportverein angeboten.

Es existieren viele Bücher über Tai-Chi, erlernen kann man es allerdings meist nur unter richtiger, fachkundiger Anleitung. Als Hintergrundinformation ist die Lektüre jedoch sehr sinnvoll.