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Löwenzahn

Weit verbreitet und oftmals unterschätzt

Vor allem bei Gartenfreunden ist diese ungewöhnlich fruchtbare und hartnäckige Pflanze als Unkraut verhasst. Dabei dürfte wohl den wenigsten Menschen bekannt sein, dass der Löwenzahn eine Heilpflanze ist.

Er gehört zur Familie der Korbblütler, genau wie die Sonnenblume, die Schwarzwurzel, die Arnika, der Huflattich und die Kamille, um nur einige zu nennen.

Unabhängig von seiner Heilwirkung bereichert der Löwenzahn auf seine Art auch den Speiseplan. Aus jungen, frischen Löwenzahnblättern wird mancherorts ein schmackhafter Salat gezaubert, der dank seines hohen Vitamingehaltes auch der Blutreinigung dient.

Als Arznei wird in Apotheken die geschnittene ganze Pflanze (Blätter, Blütenstand, Wurzel) vorrätig gehalten. Der Aufguss der getrockneten Pflanze wirkt harntreibend. Im übergeordneten Sinne ist eine allgemeine Anregung der gesamten Drüsentätigkeit des Stoffwechsels zu beobachten. Anwendungsgebiete sind in erster Linie Leber-Galle-Leiden, Zustände nach Gelbsucht und Hepatitis, außerdem rheumatische Erscheinungen und Hautkrankheiten.

(Bild: Hemera, PhotoObjects Deluxe)