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Hopfen

Hopfen – nicht nur zur Bierherstellung!

Seit Jahrhunderten wird Hopfen für die Bierherstellung angebaut, und im Mittelalter erkannte man die beruhigenden Eigenschaften. Paracelsus rühmte schon früh die schlaffördernde Eigenschaft.

Hopfen kommt wild vor, wird aber in vielen Gegenden auch kultiviert. Die rechtswindenden Ranken werden bis zu acht Meter lang. Aus den weiblichen, grün-gelben Blüten entstehen die Hopfenzapfen.

Die schlaffördernde Wirkung resultiert aus Wirkstoffen wie Lupulon, Humulon, Linalool, ätherischen Ölen, Labolit, Harzen, Gerbstoffen, Hopfenbittersäure sowie östrogenartigen Pflanzenhormonen. Auch bettnässenden Kindern kann damit geholfen werden. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Hopfen ruhig und besonnen macht. Im Zusammenspiel mit der Yamswurzel ist Hopfen das pflanzliche gynäkologische Konzept schlechthin. Diese beiden Pflanzen in Kombination können eine chemische Hormonbehandlung ersetzen.

Anwendungsgebiete

Hopfen-Präparate finden Anwendung bei Schlaflosigkeit, Nervosität, nervöse Magenbeschwerden, Blähungen, Depression, Wechseljahre, Menstruationskrämpfe, Östrogenmangel, allgemeine Krämpfe, Nieren– und Blasenleiden.