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Nicht nur sauber

Antibakterielle Wirkung von Kupfer bestätigt

Studien weisen die antibakterielle Wirkung von Kupfer nach.
Bereits die alten Ägypter und Griechen schrieben Kupfer eine keimtötende Wirkung zu; heutzutage setzen auch Bierbrauer und Installateure auf diese Eigenschaft des roten Metalls. Ein neues globales Qualitätszeichen steht jetzt für Produkte, die sich die dauerhafte antibakterielle Wirkung von Kupfer und Kupferlegierungen zunutze machen: Die Auszeichnung 'Antimicrobial Copper' garantiert Architekten, Ausrüstern, Patienten und Verbrauchern, dass jedes Teil, das damit bezeichnet ist, aus dem wirksamsten antimikrobiellen Oberflächenmaterial Kupfer oder einer seiner Legierungen gefertigt ist.

Eine weltweit beachtete Feldstudie an der Asklepios Klinik in Hamburg-Wandsbek hat gezeigt, dass Laborergebnisse zur antibakteriellen Wirkung von Kupfer auch der Überprüfung in Alltagssituationen standhalten. Türgriffe, Türplatten, Lichtschalter, Duscharmaturen und Wasserhähne - also die Stellen, an denen die Gefahr der Keimübertragung durch Berührung mit den Händen besonders groß ist - wurden aus speziellen Kupferlegierungen gefertigt und im Vergleich zu herkömmlichen Materialien getestet. Ergebnis: Die Neubesiedlung mit Keimen verringerte sich um ein Drittel und die gefährlichen, antibiotikaresistenten Bakterien waren nicht mehr nachweisbar. Im Rahmen von anderen klinischen Studien in den USA, in Großbritannien, Japan und Chile konnte sogar eine Keimreduktion von bis zu 99 Prozent erreicht werden. Nicht nur in sensiblen Bereichen wie einer Klinik ist die Nutzung dieser bakteriziden Eigenschaften sinnvoll. Türgriffe, Beschläge oder Handläufe und Lichtschalter aus Kupferlegierungen lassen sich auch im häuslichen Bereich oder in öffentlichen Räumen nutzen und können zu einer verminderten Übertragung von Krankheitskeimen etwa in den typischen Grippezeiten beitragen.

(Quelle: djd/ pt; Foto: djd/ Deutsches Kupferinstitut)